Mal Spaß bei Seite.
Wenn man sich die Bauteile von Lucas anschaut sind die nicht viel anders als das Zeug anderer namhafter Hersteller.
Das große Problem ist, dass die Engländer oft an Sicherungen gespart haben. Wenn Dave noch Hand anlegt ist es vollends rum.
Auf der Tour in die Westalpen ist mir am Shorty der Warnblinker ausgefallen. Ich stand (mal wieder) am Straßenrand und hab gewartet, dann hat der einfach aufgehört zu tickern. Dazu muss man wissen, dass der Shorty beim Aufbau einen neuen Kabelbaum bekommen hat.
Blöd, die Bremslichter gingen auch nicht mehr.
Nach kurzer Suche hat sich das Problem in Form einer durchgebrannten Sicherung gefunden.
Tja, am Stage One ist das Bremslicht nicht abgesichert. Ich hab das aber auf eine Sicherung gelegt. Leider hat die Serie III nur vier (bärenstarke) Sicherungen. Die vom Warnblinker hatte damals verloren und musste auch das Bremslicht übernehmen.
Ich stand also mit dem Shorty + Gullwing am Straßenrand. Warnblinker an, Fuß auf der Bremse.
Dann leuchten:
2x Blinker vorne
2x Blinker hinten
2x Blinker am Anhänger
2x Bremslicht am Auto
2x Bremslicht am Anhänger.
Das sind schon mal 210 Watt (also 17,5A)
Dazu kommen die Kabel und vor allen Dingen die Kontakt-Widerstände.
Kein Wunder, dass da eine 25A Sicherung durchbrennt. Ein VW-Käfer hat, ich meine, 12 Sicherungen und kaum mehr Verbraucher.
Dass der Landy nur 4 Sicherungen hat lag sicherlich nicht an Lucas. Ich denke, der Mann mit dem Rotstift war bei Land Rover angestellt.
Ach ja, dass der Shorty einen neuen Kabelbaum bekommen hat, hatte natürlich einen Grund. Der Hauptkabelstrang vom Spenderauto sah so aus:
unversicherte Grüße
Frank